Erfreulicher Auftakt für Österreichs Speedasse

Das Siegerpodest in Kanada mit Simon (2.) und Sieger Ivan Origone sowie Klaus Schrottshammer (re.). - Foto: zVg
Share Button

SKISPEED. Zum Auftakt der Weltcupsaison sicherte sich Klaus Schrottshammer hinter den Origone-Brüdern den dritten Platz.


Trotz der schwierigen Bedingungen aufgrund von Neuschnee, Wind und Nebel konnte das erste Weltcuprennen im kanadischen Sun Peaks planmäßig über die Bühne gehen. Neben Routinier Klaus Schrottshammer waren auch die drei österreichischen „Neulinge“ der S1-Profiklasse, Manuel Kramer, Simon Leitner und Daniel Raab, dabei.


Werbung

Das Rennen entwickelte sich einmal mehr zu einem äußerst spannenden Dreikampf, welchen am Ende der Italiener Ivan Origone für sich entscheiden konnte. Er verwies seinen Bruder Simone Orgione (um lediglich 0,15 km/h) sowie Klaus Schrottshammer (0,31 km/h hinter dem Sieger) auf die Plätze. „Es war für mich ein sehr guter Start in die neue Saison, ich war nur ganz knapp hinter meinen ewigen Rivalen – den Origone-Brüdern. Jetzt freue ich mich bereits auf das zweite Rennen hier in Kanada und da hoffe ich vielleicht vom obersten Podium lächeln zu können“, ist der Bad Mitterndorfer Klaus Schrottshammer sehr zuversichtlich.

Gelungene Premiere vom Niederösterreicher Daniel Raab

Aber auch die weiteren Österreicher konnten auf der für sie noch unbekannten Strecke eine tolle Performance abliefern. Der erst 18-jährige Simon Leitner (Linz Land) sorgte bei seinem ersten Rennen in der Speed Ski-Königklasse mit Rang sechs für eine echte Überraschung und war überglücklich. Der ehemalige Weltcup-Rennläufer Manuel Kramer (Flachau) belegte den neunten Rang, war mit seinem Ergebnis jedoch noch nicht zufrieden. „Nach der ersten Analyse mittels Videos und Fotos weiß er bereits was er zu ändern hat. Er ist somit bereits sehr zuversichtlich für das zweite Rennen“, freut sich Referatsleiter Valentin Münzer über den Kampfgeist. Auch der 19-jährige Niederösterreicher Daniel Raab aus Randegg sorgte für eine gelungene Premiere in der Klasse S1 und erreichte nach einer soliden Fahrt Platz elf.

Die Stimmung im österreichischen Team ist äußerst gut und somit geht die gesamte Mannschaft äußerst zuversichtlich in das zweite Rennen in Kanada. „Die Art und Weise, wie unsere jungen Fahrer die unbekannte Strecke bewältigt haben, ist sehr lobenswert. Diese Saison sollte für sie eine Testsaison werden, damit sie alles ausprobieren und sich langsam eingewöhnen können. Der gesamte Kader hat aber bereits beim ersten Rennen überzeugt und gezeigt, dass er sich gut vorbereitet hat, da es eine große Umstellung von der Downhill- in die S1-Klasse ist. Mannschaftsführer Christoph Prüller und sein Team haben hier echt tolle Arbeit geleistet“, so das Resümee von Münzer nach dem ersten Rennen.


Werbung

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*