Eishockey: Amstetten und Mödling vorne

Mödling fegte über Trautmannsdorf mit 10:1 hinweg. - Foto: UEC Mödling
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EISHOCKEY: Die Fans sahen spannende, aber auch trefferreiche Spiele sowohl in der Eliteliga als auch in der Landesliga.

Eliteliga

Stockerauer SV –Tulln Hummels 3:13 (0:7, 1:1, 2:5). – Stockerau: Philipp Mayer, Paula Camilla Marchhart; Michael Oschepp, Alexander Pamperl, Benjamin Rogler, Christoph Dolecek, Helmut Gsandtner, Wolfgang Schnopfhagen, Lukas Lindmaier, Niklas Prerauer, Andreas Stipsits, Michael Schravogel, Dominik Staribacher, Jiri Pitour, Florian Kautz. – Tulln: Bernhard Koglbauer; Jozef Drapal, Clemens Takats, Paul Blüml, Stephan Fellinger, Clemens Stangelberger, Mario Hadwig, Clemens Znenahlik, Oliver Znenahlik, Patrick Privoznik, Petr Watzke, Georg Privoznik, Mario Hübl, Gerald Lederer, Jakob Staubmann. – Die Wien-Armada fegte die Heimmannschaft übers Eis. Bereits nach dem 1. Drittel stand es 7:0 für die Tullner Hummels. Stockerau konnte nie dagegenhalten, zu groß war die Übermacht der Hummels. Die nach Tulln geholten Spieler aus Wien erzielten alle Treffer. – Tore: Wolfgang Schnopfhagen (2),  Michael Oschepp; Stephan Fellinger (4), Petr Watzke, Oliver Znenahlik, Mario Hübl, Patrick Privoznik (je 2), Clemens Znenahlik.

SGP Union Krems Eagles/ESV Zwettler Hurricans  – Amstettner Wölfe 2:4 (0:0, 2:2, 0:2).Krems: Florian Goriupp (T), Johannes Riedler (T), Bernd Parycek (C), Patrick Backknecht, Sebastian Brandl, Vaclav Kral, Phillip Kuchelbacher, Alexander Neussl, Philip Neussl, Oliver Pfeiffer, Gregor Preißl, David Schierhuber, Phillip Stockinger, Nico Toff, Antonin Vesely, Ladislav Vitovec. – Amstetten: Harald Ifkovits; Matti Savolainen, Harald Wagner, Stefan Gatterbauer, Matthias Schwab, Alexander Funke, Marc Huber, Felix Funke, Jakob Weilguny, Andreas Friedl, Christoph Haselsteiner, Lukas Friedl. – Tore: Antonin Vessely, Nico Toff; Harald Wagner (2), Andreas Friedl, Christoph Haselsteiner. – 0:0 im ersten Drittel, 2:2 im Zweiten und erst in der Schlussphase fiel der entscheidende Treffer: In der letzten Minute nahmen die Gastgeber den Tormann vom Eis. Harald Wagner gelang, nach einem Scheibenverlust von  Antonin Vesely, das Empty Net Goal zum Endstand von 4:2.

Spannender als es die Herren der Spielgemeinschaft Krems Eagles/Zwettler Hurricanes und der ECU Amstettner Wölfe am Samstagabend in Krems getan haben, kann man ein Eishockeymatch kaum gestalten. Und attraktiver auch nicht: Beide Teams zeigten ein schnelles, präzises und vor allem faires Spiel mit wenig Fehlern und vielen Torchancen auf beiden Seiten. Dass nicht mehr Treffer fielen, lag an den beiden Goalies, die sich dem hohen Niveau der Vorderleute anpassten.

Landesliga 7. Runde

Stormy Storks Rust  – UEHV Hawks St. Pölten 9:3 (3:1, 2:0; 4:2). – RUST: Beatrice Reiter; Mario Horvath, Sascha Hübner, Walter Schwabl, Christoph Schwabl, Christoph Freiler, Ronald Humann, Gerald Liberda, Andreas Huszar, Gerald Faber, Alfred Kaspar, Michael Jagschitz, Werner Huszar. – HAWKS: Manuel Scholler; Jakob Schwarzmayer, Dominik Saladak, Stefan Smrk, Thomas Wessely, Jakob Berger, Ehab Zidan, Bernd Wagner, Mario Steininger, Bernhard Brenner, Lukas Deinsberger. – Mit einem großen Handicap reisten die Hawks zum Auswärtsspiel gegen die Stormy Storks Rust nach Eisenstadt: Der Kader schrumpfte ausfallsbedingt auf nur zehn Spieler. Mit nur drei Verteidigern sowie zwei Angriffslinien war jedem bewusst, dass eine Punktegewinn nur sehr schwer möglich sein wird.

Die ersten neun Minuten des Spiels verliefen ziemlich ausgeglichen. Beide Mannschaften erarbeiteten sich etliche Chancen, scheiterten jedoch immer wieder bei den Schlussmännern (und Frau).  Erst dann war Gerald Faber erfolgreich und erzielte den Führungstreffer gegen die Hawks. Unberührt von diesem Treffer der Stormy Storks kämpften die St. Pöltner weiter, mussten jedoch in Unterzal das 0:2 durch Alfred Kaspar hinnehmen (14. Minute). In der 16 Minute gelang den Hawks der erste Treffer. Nach einer Vorlage von Dominik Saladak konnte Bernhard Brenner  den Anschlusstreffer erzielen. Es gelang jedoch nicht, diesen Stand bis in die Pause. Noch in der 18. Spielminute gelang Rust das 3:1 durch Andreas Huszar.

Spielertrainer Manuel Scholler gab eine Order in der Kabine aus: Aus einer gesicherten Defensive ist das Spiel von hinten aufzubauen. Das gelang den Hawks allerdings nicht: Nach nur 44 Sekunden im zweiten Drittel gelang Christoph Schwabl im Alleingang das 4:1. Doch langsam gelang es den Niederösterreichern wieder ins Spiel zu finden und auch einige Chancen zu erarbeiten. Torhüterin Beatrice Reiter war jedoch nicht zu bezwingen. Einen Wechselfehler in der 24. Minute nutzten die Stormy Storks aus und erzielten das 5:1 durch Gerald Liberda. Damit war die Partie eigentlich für die Burgenländer gelaufen.

Zwar gelang nach nur drei Minuten im letzten Drittel Bernhard Brenner nach einem Zuspiel von Ehab Zidan eine vorläufige Ergebniskorrektur auf 5:2. Nochmals bäumten sich die Hawks gegen die drohende Niederlage auf.
In der 47. Spielminute erzielte Zidan im Powerplay das 5:3. Die Hoffnung auf zumindest Unentschieden lebte wieder. Doch eine taktische Fehlentscheidung brachte das endgültige k.o.: Auf eigenes Ermessen setzte die Stürmerlinien auf eine sehr offensives Spielweise, wurden damit aber bitter bestraft: Im Alleingang erzielte Christoph Schwabel das 6:3, vier  Minuten später konnte Walter Schwabel auf 7:3 erhöhen. Danach gelang es den Hawks nicht mehr, mit den Storks mitzuspielen und kassierten in der 56. und 58. Spielminute zwei weitere Tore durch Sascha Hübner und Andreas Huszar.

UEC The Dragons Mödling – Eisbären Trautmannsdorf 10:1 (3:0, 3:0, 4:1). – Mödling: Dominik Gamel, Maximilian Gamel; Gregor Armbruster, Patrick Schindler, Florian Zarossky, David Steinert, Alexander Waismayer, Nikolaus Ott, Jakob Grabner, Jakob Germany, Johannes Skacel, Felix Steinert, Oliver Panny, Daniel Panny, Renato Neven Bunn, Stefan Hezucky, Dominik Grabner, Max Pöhn. – Trautmannsdorf: Sebastian Knifts, Patrick Gindl; Thomas Kienast, Philipp Kremser, Walter Adrian, Christoph Adrian, Alexander Jecek, Roland Englert, Christian Seifter, Wolfgang Vondra, Philipp Maurer, Peter Schneider, Johann Salawetz. – Auch gegen Trautmannsdorf setzten die Mödlinger von Beginn an auf druckvolles Spiel. Bereits nach zwei Minuten wurden die Hausherren durch den Führungstreffer von Dominik Grabner belohnt. Trautmannsdorf geriet mit Fortdauer des Drittels immer mehr unter Druck und verlegte sich auf das Konterspiel. Doch die Mödlinger kamen durch Tore von Johannes Skacel und Patrick Schindler trotzdem zu einer komfortablen 3:0 Führung nach dem ersten Drittel.

Im zweiten Drittel fiel dann die schnelle Entscheidung. Nach nur zwei Minuten erhöhte Max Pöhnl auf 4:0 und wenig später Jakob Grabner mit einem Fernschuss auf 5:0. Mit dieser Führung im Rücken kamen die Dragons so richtig in Spiellaune. Wunderschöne Kombinationen und die schwindende Gegenwehr der Trautmannsdorfer sorgten noch für drei weitere Treffer.

Trotzdem ergaben sich auch für die Trautmannsdorfer vereinzelt gute Möglichkeiten. Mehrfach bewahrten Dominik und Maximilian Gamel die Dragons vor einem alleine anstürmenden Eisbären. Auch mit zahlreichen Schussversuchen aus dem Mitteldrittel waren die Torhüter der Dragons nicht zu überraschen. Das dritte Drittel endete mit 2:1 für die Dragons. Trautmannsdorf zog sich weiterhin zurück und Mödling brillierte weiterhin mit einem schönen Kombinationsspiel. Mit 10:1 ging der Sieg damit – auch in dieser Höhe verdient – an die Mödlinger.

Mit diesem Sieg avancieren die Dragons nun endgültig zum Titelkandidaten in der NÖ Landesliga. Doch noch ist es ein weiter Weg und in den Play-offs fangen alle Teams wieder bei Null an. – Tore: J. Skacel (3), J. Grabner, M. Pöhn (je 2), P. Schindler, R, Englert, D. Grabner, J. Grabner; P. Maurer

Raptors Eisenstadt – Stockerauer SV 6:2 (4:1, 2:0, 0:1). – Eisenstadt: Ladislav Bede, Marvin Alfanz; Hermann Höld, Marco Alexander Putz, Niklas Edelmann, Andre Wimmer, Maximilian Koglbauer, Sebastian Kropf, Lukas Edelmann, Edmond Vata, Philipp Holper, Julian Krammer, Thorsten Prior, Benjamin Krammer. – Stockerau: Paula Camilla Marchart; Marina Strer, Patrick Indra, Lydia Dolecek, Stefan Haslinger, Manuel Perschl, Niklas Prerauer, Jochen Krenn, Fabian Kantor, Philip Heber, Lukas Horn, Stefan Hummel, Florian Kautz.

 

Tore: Benjamin Krammer (2), Sebastian Kropf, Niklas Edelmann, Thorsten Prior, Philipp Holper; Patrick Indra, Fabian Kantor.

 

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