WM-Silber für Benjamin Karl in der Sierra Nevada

Der Wilhelmsburger Benjamin Karl jubelt wegen seiner WM-Silbermedaille. - Foto: Facebook
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SNOWBOARD. Österreicher-Tag bei der WM in der Sierra Nevada: Daniela Ulbing und Andreas Prommegger holten Gold, Benjamin Karl Silber.

Natürlich zählten bei der Snowboard-Weltmeisterschaft bei den Herren die Österreicher mit Benjamin Karl und Andreas Prommeger zum Kreis der Favoriten. Auch die erst 19-jährige Daniel Ulbing wurde zu den Medaillenanwärterinnen gezählt. Dass es aber gleich am ersten Tag beim Parallelslalom in der Sierra Nevada drei Medaillen geben könnte, hatten nicht einmal die größten Optimisten erwartet.

Einfach großartig, wie sich  die Kärnterin souverän bis ins Final durchsetzte. Nur im Viertelfinale war Patrizia Kummer (SUI) eine unangenehme Gegnerin, die aber mit 0,08 Sekunden der 19-jährigen  Österreicherin den Vortritt lassen musste. Im Finale musste Ester Ledecka, die Weltmeisterin 2015 am Kreischberg, Ulbin den Titel überlassen.

Zimmerkollege schnappte Karl Gold weg

Überglücklich wälzte sich  Andreas  Prommegger im Zielbereich im Schnee. Endlich hatte der Salzburger geschafft,  vom dem er jahrelang nur geträumt hatte: Von einer WM-Medaille. „Ich laufe schon 15 Jahre einer Medaille nach. Jetzt hat es endlich geklappt“, so der Pongauer, der nur mit Mühe seine Freudentränen zurückhalten konnte. Erster Gratulant: Finalgegner und Zimmerkollege Benjamin Karl, der mit Frau, Sohn, Mutter und Bruder seine Silbermedaille feiern konnte. Gold hatte er um 16 Hundertstel Sekund verpasset.

Der 31-jährige Niederösterreiche hatte seit 2009 bei jeder Großveranstaltung eine Medaille geholt und ist auch fvierffacher Weltmeister und holte sich dreimal den Gesamtweltcupsieg Bei Olympische Spielen gab es Gold und Silber.

Klar, dass die drei Österreicher auch morgen, Donnerstag, im Parallel-Riesentorlauf  zum engsten Favoritenkreis zählen.

 

 

 

 

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