Corinna Kuhnle „vergeigte“ WM in London

Verpatzte den Semifinallauf in London total: Corinna Kuhnle. - Foto: ÖOC
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WILDWASSERKANU. Nach dem starken zweiten Platz in der WM-Qualifikation in London ist für Corinna Kuhnle der Traum von einer Medaille im Halbfinale geplatzt.

„Die Enttäuschung ist klarerweise sehr groß. Ich war super in Form und hab mich sehr gut gefühlt, leider ist mir dieser eine Lauf aber vollkommen misslungen“, meinte Doppel-Weltmeisterin aus Höflein, die als frisch gebackene Gesamt-Weltcup-Siegerin nach England gereist war und zu den Favoritinnen gezählt wurde. Die Niederösterreicherin kassierte bei Tor 13 eine 50-Sekunden-Zeitstrafee, wurde mit 75,20 Sekunden Rückstand auf Rang 29 zurückgeworfen und verpasste den Einzug in den Endlauf der Top-10.

Kuhnle übrigens in prominenter Gesellschaft, denn auch die französische Olympiasiegerin Emelie Fer schied im Semifinale aus. Im Finale setzte sich dann die Tschechin Katerina Kudejova vor den beiden Deutschen Ricarda Funk und Melanie Pfeifer durch.

Auf dem Weg zu den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio den Janeiro war das Halbfinal-Out in London ein Rückschlag. Kuhnle hat jedoch zwei weitere Möglichkeiten, um sich für Brasilien zu empfehlen: Die EM 2016 in Liptovsky-Mikulas/Slowakei und der erste Weltcup des Jahres 2016 zählen ebenfalls als Quali-Wettkämpfe. „Jetzt gilt es, die Enttäuschung zu verarbeiten und die Gründe dafür zu analysieren. Der Traum von Olympia lebt aber nach wie vor. Ich werde alles tun, um es noch nach Rio zu schaffen und dort dann eine Medaille zu holen“, sagte Kuhnle.

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