Disziplinarmaßnahme gegen Lisa Leitner

Lisa Leitner für zwei Wettkämpfe gesperrt. - Projekt Rio
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WILDWASSERKANU. Grund für die Sperre ist ein Vorfall im Rahmen der Slalom-Europameisterschaft Anfang Juni.
Das Präsidium des Österreichischen Kanuverbandes beschloss eine Sperre der Athletin Lisa Leitner für zwei Weltcup-Bewerbe in Augsburg und Markkleeberg. Grund für die Sperre ist ein Vorfall im Rahmen der Slalom-Europameisterschaft Anfang Juni. Beim ersten Weltcup dieses Wochenende in Prag wird Leitner noch starten.

Bei der Slalom-EM in Tacen (SLO) war Lisa Leitner im Finale des K1 Bewerbs aufgrund eines zu leichten Boots disqualifiziert worden. Eine interne Erhebung hat nun ergeben, dass Leitners Boot bereits im Halbfinale das Mindestgewicht unterschritten hatte. Durch ihr erneutes Antreten mit dem regelwidrigen Boot verschaffte sie sich anschließend im Finale einen Wettbewerbsvorteil. Das OKV-Präsidium sprach daher eine Sperre von zwei Weltcup-Bewerben über Leitner aus.  „Fair Play steht für den Österreichischen Kanuverband an oberster Stelle. Lisas sportliches Talent und Potenzial sind unbestritten – allerdings gibt es Regeln, an die sich jeder halten muss. Mit dieser Sperre wollten wir ein Zeichen setzen, dass wir kein unsportliches Verhalten unserer Athleten dulden“, so OKV-Präsident Herbert Preisl in einem Statement. Leitner zeigte sich einsichtig und hat sich bereits beim Präsidium für ihr Verhalten entschuldigt.

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