Österreich wartet auf erste Olympia-Medaille

Blieb in Rio ohne Medaille: Corinna Kuhnle. - Foto: Facebook
Share Button

WILDWASSERKANU. Corinna Kuhnle musste sich bei den Olympischen Spielen im Wildwasserkanal von Deodoro mit Rang fünf begnügen.

Im Semifinale deutete alles darauf hin, dass die Niederösterreicherin Corinna Kuhnle den „Medaillenbann“, der anscheinend auf Österreichs Sportler auch bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro lastet, gebrochen werden kann. Die Ex-Weltmeisterin startete nach ihrer Bestzeit im Semifinale als letzte Athletin und Favoritin in die Entscheidung. Doch auf der anspruchsvollen und mit vielen Schlüsselstellen gespickten Strecke unterliefen der 29-Jährigen bereits früh im Lauf zwei Fehler, die ihr vier Strafsekunden einbrachten. Letztliche fehlten der Höfleinerin 2,26 Sekunden auf Bronze.

Statt Medaille nur Platz fünf

„Als Führende in den entscheidenden Finallauf zu gehen und dann nur Fünfte zu werden ist bitter“, zog eine der größten Medaillenhoffnungen der rot-weiß-roten Equipe in Rio Bilanz. Nach den enttäuschenden achten Rang in London vor vier Jahren wollte sie unbedingt in Rio de Janeiro auf dem Podest stehen. Das ihr gründlich misslang. Die 29-Jährige wusste, dass sie sich im zweiten Lauf nicht auf einem Top-Level befand, wobei Kuhnle den ersten Fehler den Windverhältnissen zuschrieb. „Die zweite Berührung war klar mein Fehler“, so Kuhnle. Eines hat sie bereits versprochen: „Ich werde nicht aufgeben und 2020 einen neuen Anlauf nehmen.“

Gold ging an die Spanierin Maialen Chourraut, die in der Entscheidung eine Klasse für sich war. Auf den Plätzen Silber und Bronze folgten mit Respektabstand Luuka Jones aus Neuseeland und die Australierin Jessica Fox.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*