Kuhnle, Leitner schaffen Halbfinal-Qualifikation

Medaille bei EM knapp verfehlt: Corinna Kuhnle. - Foto: Stane Klemenc
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WILDWASSERKANU. Eine Berührung beim vorletzten Tor brachte Österreich bei der Wildwasser-EM in Tacen (SLO) um eine Medaille.


Ursprünglich kam das K1-Damen-Team nach anfänglichen Problemen im oberen Teil mit 2,25 Sekunden Rückstand auf die bis dahin führenden Spanierinnen ins Ziel. Doch direkt nach der Zieleinfahrt wurden von der Rennleitung weitere zwei Sekunden Zeitstrafe ausgesprochen. So rutschte das Team noch vom Podium und belegte den undankbaren vierten Platz. Trotz der knapp verpassten Medaille war Trainer Heli Oblinger mit der gezeigten Leistung zufrieden: „Es war ein gutes Rennen der Mädels, letztendlich haben trotz des Fehlers am Anfang nur 0,60 Sekunden auf Bronze gefehlt. Auf die gezeigte Leistung können wir morgen und am Sonntag aufbauen.“

Auch für die Männer gab es Strafsekunden

Im K1-Teambewerb der Männer zeigte das Trio Mario Leitner, Felix Oschmautz und Andreas Langer ebenfalls ein gutes Rennen. Nach nur einer Berührung, ebenfalls bei Tor 23, lag das Team auf dem ausgezeichneten fünften Zwischenrang. Doch dann wollen die Schiedsrichter in der nachträglichen Videoanalyse ein verfehltes Tor entdeckt haben. Die Folge: 50 Strafsekunden und schlussendlich der neunter Endrang. Auch hier überwog bei Oblinger der Stolz auf seine Schützlinge: „Die Burschen sind super gefahren, da hat ohne die Zeitstrafe nicht viel auf eine Medaille gefehlt. Die Entscheidung der Judges muss ich so akzeptieren, das ist wie im Fußball eine Tatsachenentscheidung.“

Bereits am Vormittag hatten sich Corinna Kuhnle und Lisa Leitner im K1 Einzel für das Halbfinale am Sonntag qualifiziert. Kuhnle hatte als Zweite 0,87 Sekunden Rückstand auf die Laufbeste Ricarda Funk (GER). „Ich habe von Anfang an Vollgas gegeben, weil ich mir ein Antreten im zweiten Lauf so wie bei der EM letztes Jahr ersparen wollte. Es war ein guter, aber noch kein perfekter Lauf“, so Kuhnle.

Ebenfalls Steigerungspotenzial sah Lisa Leitner als Vierte (+6,65): „Mit der Platzierung bin ich natürlich sehr zufrieden, aber der Lauf war definitiv noch ausbaufähig. Ich werde nun meine Fehler an den kniffligen Toren genau analysieren.“ Ausgeschieden ist dagegen Viktoria Wolffhardt. Die Tullnerin, die nach überstandener Kreuzband-OP erst seit zwei Wochen auf Wildwasser trainiert, verfehlte in der Qualifikation den benötigten Platz unter den Top 20.

Eine Berührung beim vorletzten Tor brachte Österreichs K1-Damen-Team bei der Wildwasser-EM in Tacen (SLO) um eine Medaille. Bis dahin lagen Corinna Kuhnle, Lisa Leitner und Viktoria Wolffhardt noch auf Kurs auf Bronze. Das Herren-Team, bestehend aus Mario Leitner, Felix Oschmautz und Andreas Langer, wurde ebenfalls durch eine Zeitstrafe um eine bessere Platzierung gebracht.
Ursprünglich kam das K1-Damen-Team nach anfänglichen Problemen im oberen Teil mit 2,25 Sekunden Rückstand auf die bis dahin führenden Spanierinnen ins Ziel. Doch direkt nach der Zieleinfahrt wurden von der Rennleitung weitere zwei Sekunden Zeitstrafe ausgesprochen. So rutschte das Team noch vom Podium und belegte den undankbaren vierten Platz. Trotz der knapp verpassten Medaille war Trainer Heli Oblinger mit der gezeigten Leistung zufrieden: „Es war ein gutes Rennen der Mädels, letztendlich haben trotz des Fehlers am Anfang nur 0,60 Sekunden auf Bronze gefehlt. Auf die gezeigte Leistung können wir morgen und am Sonntag aufbauen.“

 

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