Für Jauerling-Weltcup fehlt Geld: Absage

Benjamin Karl. - Foto: Faceboard
Share Button

SNOWBOARD. Aus Geldmangel musste der Snowboard-Weltcup am Jauerling abgesagt werden. 2018 soll der nächste Versuch gestartet werden.

Während Maria Ramberger ihr „Heimrennen“ im Montafon Mitte Dezember bestreiten kann, muss ihr Klubkollege bei Sportunion Trendsport Weichberger St. Pölten, Benjamin Karl,  den Heimvorteil auf der Piste am Jauerling, wo er mit seiner Mutter die ersten Schwünge auf dem Snowboard ausprobierte,  verzichten: Das Weltcuprennen auf dem Hausberg der Wachau musste aus finanziellen Gründen abgesagt werden: „„Wir haben es von wirtschaftlicher Seite her nicht zusammengebracht, den Snowboard-Weltcup auszufinanzieren,“ meint Michaela Dorfmeister, Vizepräsidentin des Landesskiverbandes und OK-Chefin, in einem ORF-Interview.


Werbung

Benjamin Karl enttäuscht, zeigt aber Verständnis

Benjamin Karl, der vierfache Weltmeister und dreifacher Gesamtweltcupsieger ist enttäuscht. Er erinnert sich noch an die Premiere 2012 in seinem Heimat-Bundesland, wo 5000 Besucher die Strecke säumten.“Das Team rund um Michi Dorfmeister ist aber bemüht, den Weltcup 2018 wieder auf den Jauerling zu bringen“, ist Karl überzeugt.

Auch der Vizepräsident des Landes-Skiverbandes, Herbert Köberl, der mit seinem Team damals eine perfekte Infrastruktur auf die Beine stellte,  kann die Absage durchaus verstehen: „Die finanziellen Mitteln dafür aufzutreiben wird immer schwieriger.“

Der europäische Saisonauftakt für Karl ist am 12. Dezember in Carezza (ITA) mit einem Parallel-Riesentorlauf. Die „obligate“ Verletzung vor dem Weltcup ist  bei dem Wahl-Lienzer augeblieben, die Vorbereitung lief bisher optimal.


Werbung

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*