Benjamin Karl hat das Stockerl nur knapp verfehlt

Zeigt sich in Bad Gastein mit dem vierten Platz zufrieden: Benjamin Karl. - Foto. zVg
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SNOWBOARD. Beim Weltcuprennen in Bad Gastein hat Benjamin Karl mit einem vierten Platz seine bisher beste Platzierung erreicht.

Bei den Herren musste Benjamin Karl im kleinen Finale dem Qualifikationsschnellsten Mirko Felicetti (ITA) den Vortritt lassen und schrammte damit als Vierter und bester Österreicher nur hauchdünn am Podium vorbei. Andreas Prommegger (6.), Alexander Payer (11.) und Lukas Mathies (12.) sorgten für drei weitere Top-12-Platzierungen der ÖSV-Herren. Der Sieg ging an den Bulgaren Radoslav Yankov, der sich in der Final-Entscheidung gegen den Italiener Maurizio Bormolini durchsetzte und seinen zweiten Saisonsieg nach dem PGS-Triumph in Carezza (ITA) feierte.


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Beim seinem 20. Start  in Bad Gastein auf dem selektiven Buchebenhang hatte der Trendsport-Weichberger-Boarder eine deutliche Leistungssteigerung. Den Einzug ins Finale „vermasselte“ dem Wilhelmsburger nur der spätere Sieger, mit Rang vier schaffte er sein bestes Saisonergebnis. „Wie man gesehen hat, funktioniert das schon ganz gut. Aber ich muss weiter hart arbeiten, um wieder ganz nach vorne zu kommen. In Summe war es ein großartiges Rennen bei einer brutal guten Stimmung. Wenn man oben im Gate hört, der vierfache Weltmeister Benjamin Karl steht am Start und die Leute jubeln, dann läuft dir die Gänsehaut den Rücken hinunter.“

Benjamin Karl liegt in der Weltcup-Gesamtwertung als drittbester Österreicher hinter Andreas Prommegger (86./1120 Punkte) und Alexander Payer (7./1110) auf Rang 12 (825). Michi Osen (Union Trendsport Weichberger) holte bei seinem ersten Antreten bei einem Weltcup unter  54 Startern Rang 40 und sammelte 18.5 Weltcup-Punkte.

Zwei Medaillen bei den Damen

Bei den Damen landete die Burgenländerin Julia Dujmovits beim Nacht-Parallelslalom hinter der russischen Siegerin Ekaterina Tudegesheva auf Platz zwei. Die Kärntnerin Sabine Schöffmann entschied das kleine Finale gegen Alena Zavarzina (RUS) für sich und schaffte damit als Dritte ebenfalls den Sprung auf das Podium. Marion Kreiner (9.), Daniela Ulbing (11./bestes Weltcup-Resultat), Ina Meschik (12.) und Claudia Riegler (16.) rundeten das starke Teamergebnis der ÖSV-Damen ab.

Zufrieden zeigte sich Julia Dujmovits: „Wenn man sich den bisherigen Saisonverlauf ansieht, bin ich mit diesem zweiten Platz restlos zufrieden. Ich habe in den vergangenen Wochen sehr hart daran gearbeitet, dass ich wieder dorthin komme, wo ich hin will, und das ist ganz hinauf auf das Podium. Die letzte Zeit war für das ganze Team nicht leicht. Wir haben alle gerätselt, warum es nicht so geklappt hat. Umso schöner ist es, dass wir ausgerechnet beim Heimrennen so stark aufgetreten sind.“

Das Programm am Samstag (Mixedbewerb):
10.00 Uhr: Snowboard-Brunch und Live-Musik mit „Less aff@ir“
12.00 Uhr: Start Teambewerb – Je 1 Dame und 1 Herr pro Team (Single-Run-Format)
13.15 Uhr: Siegerehrung im Zielgelände


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