Eisbären zogen Gegner das Fell über die Ohren Themen:Eishockey Oliver Pfeiffer, Kapitän der Spielgemeinschaft Krems/Zwettl. - Foto: SPG Krems/Zwettl Von: Heinz Harauer 6. Januar 2017 EISHOCKEY. Im ersten Spiel des neuen Jahres mühte sich die SPG Krems/Zwettl zu einem 5:4-Sieg über den ECU Stockerau. Eliteliga – 9. Runde EHC Tulln Hummels – ECU Amstettner Wölfe 4:5 (2:1, 1:1, 1:2) n.P. – Tulln: Bernhard Koglbauer; Josef Trapal, Clemens Takats, Paul Blüml, Mario Schatz, Clemens Znenahlik, Oliver Znenahlik, Petr Watzke, Georg Privoznik, Philipp Kink, Mario Hübl, Gerald Lederer, Martin Stangelberger. – Amstetten: Harald Ifkovits; Matti Savolainen, Harald Wagner, Markku Savolainen, Matthias Schwab, Paul Holzer, Felix Wagner, Marc Huber, Sebastian Fehringer, Felix Funke, Jakob Weilguny, Philip Fehringer, Jan Erhardt, Andreas Fries, Christoph Haselsteiner, Lukas Friedl. – Tore: Mario Hübl, Oliver Znenahlik (je 2); Matthias Schwab (2), Jan Eberhardt, Harald Wagner, Matti Savolainen. – Amstetten, der ungefährdete Tabellenführer der Eliteliga, tat sich gegen die Hummels aus Tulln in dieser Begegnung richtig schwer. Durch Tore von Mario Hübl und Oliver Znenahlik gingen die Gastgeber im ersten Drittel sogar 2:o in Führung, ehe Jan Erhardt mit seinem Treffer doch noch den Anschlusstreffer erzielt. Mit einem Blitzstart im Mitteldrittel (30:24) gelang Harald Wallner zwar der Ausgleich, doch Oliver Znenahlik bezwang nach 35:06 Minuten neuerlich Amstettens Keeper Harald Ifkovits. Erst im Schlussdrittel übernahm der Tabellenführer vorerst das Kommando. Matthias Schwab gelang vorerst der Ausgleich (47.), dann auch noch der Führungstreffer (54.). Doch die Tullner ließen nicht locker: 27 Sekunden vor dem Abpfiff gelang Hübl der verdiente Ausgleichstreffer. Ein verwandeltet Penalty von Matti Savolinen nach der torlosen Overtime bescherte dem Tabellenführer den doch sehr glücklichen Sieg. SPG EV Union Krems Eagles/ESV Zwettler Hurricanes – Stockerauer Eissportverein 5:4 (2:2, 2:1, 1:0). – Krems/Zwettl: Florian Goriupp; Nico Toff, Fabian Klos, Patrick Backknecht, Albert Schreiber, Bernd Parycek, Sebastian Brandl, Philip Kuchelbacher, Oliver Pfeiffer, Alexander Neussl, Philipp Stockinger, Gregor Preißl, Marcus Galler, Ladislav Vitovec, David Schierhuber, Patrick Kern, Vaclav Kral, Philip Neussl. – Stockerau: Christian Url, Philipp Mayer; Marina Strer, Michael Oschepp, Thomas Wenzel, Alexander Pamperl, Lydia Dolecek, Christoph Dolecek, Wolfgang Schnopfhagen, Lukas Lindmaier, Michael Schravogl, Christoph Mayer, Jiri Pitour. – Tore: Patrick Kern (2), Albert Schreiber, Vaclav Kral, Ladislav Vitovec; Christoph Dolecec (2), Michael Oschepp, Jiri Pitour. – Ein Spiel mit zwei Gesichtern sahen die Fans in Krems: Tor- und strafenreich in den ersten 30 Minuten, wenig Tore und Strafen in der zweiten halben Stunde. Das dominierende Geräusceh am Eislaufplatz war über lange Zeit die Pfeife von Schiedsrichter Csola, der bis Mitte des zweiten Drittels 13 Vergehen – davon neun der Eagles/Hurricanes – und sieben Tore anzeigte. Vier von ihnen für die Heimmannschaft. Irgendwann im zweiten Drittel musste KEV-Coach Nico Toff seinen Spielern das Betreten der Strafbank verboten haben: Den ab der 37. Minute fassten die Waldviertler keine einzige Strafe mehr aus. Trotzdem erzielten die Gäste Anfang des letzten Spielabschnittes den Ausgleich zum 4:4. Das entscheidende 5:4 gelang in der 50. Minute schließlich Ladislav Vitovec, der nicht nur mit diesem Trefferm sondern auc mit drei Assists maßgeblich zum Erfolg seines Teams beitrug. „Das war eine klassische Neujahrspartie. Wir haben während der Feiertage kein Training gehabt, darum waren die Beine wohl etwas schwer“, so Kapitän Oiver Pfeiffer. Ärgerlich waren für den Kapitän die vielen Strafen. Landesliga – 10. Runde: EHC Tulln Hummels – UEHV Hawks St. Pölten 1:2 (0:1, 0:0, 1:1). – Tulln: Christoph Posautz; Markus Schatz, Paul Blüml, Matthias Hagl, Manuel Grundschober, Raphael Lang, Felix Nader, Bernhard Roiß, Wilhelm Hummel, Jakob Staubmann, Klemens Kuderer. – St. Pölten: Manuel Scholler; Simon Hochauer, Jakob Schwarzmayer, Dominik Sadalek, Stefan Smrk, Josef Waidhofer, Walter Jecel, Thomas Wessely, Ehab Zidan, Bernd Wagner, Lukas Lienbacher, Alice Zenz, Lukas Deinsberger. – Tore: Raphael Lang; Lukas Deinsberger, Simon Hochauer. – Auf sehr bescheidenem Niveau bewegte sich das Spiel der zwei „Tabellennachzügler“. Beide Teams hatten große Probleme, Torchancen herauszuspielen. Das zeigte auch die Statistik: Gastgeber Tulln gelangen acht Torschüsse, den St. Pöltnern gar nur sechs. Dementsprechend war auch die Torausbeute: Ein Tor durch Lukas Deinsberger gegen Ende des ersten Drittels brachte die St. Pöltner in Führung, das zweite Drittel endete torlos und im letzten Drittel gelang Simon Hochauer das vorentscheidende 2:0 für die Gäste aus der Landeshauptstadt. In der Schlussminute erzielte Raphael Lang zwar den Anschlusstreffer. Viel zu spät, um eventuell das Spiel zu drehen. Stockerauen Eissportverein – EHC Eisbären Trautmannsdorf 1:8 (0:4,0:1,1:3). – Stockerau: Michael Scheuch; Marina Strer, Rafael Alonso Pollhammer, Patrick Indra, Michael Lettner, Lydia Dolecek, Stefan Haslinger, Roland Eder, Marcel Beer, Alexander Pamperl, David Graschl, Philip Heber, Christoph Phili Russocki, Lukas Horn, Michael Bauer, Stefan Hummel. – Trautmannsdorf: Patrick Gindl; Thomas Kienast, Philipp Kremser, Patrik Vaclav, Florian Kremser, Roman Scuz, Christian Seifter, Thomas Kremser, Jozef Pisarcik, Philipp Kas, Philipp Maurer, Peter Schneider, Johann Salawetz. – Tore: Lydia Dolecek; Peter Schneider (3), Thomas Kienast (2), Christian Seifter, Jozef Pisarcik, Philipp Kremser. – Mit Volldampf gingern die Eisbären aus Trautmannsdorf in diese Begegnung. Die Gastgeber wurden nach dem ersten Drittel mit einer Vierer-Packung in die Kabine geschickt. Zu viel für Stockerau, um noch an einen Sieg zu glauben. Auch wenn es im zweiten Drittel wesentlich besser lief. Da konnten die Stockerauer den eigenen Fans mit viel Kampfgeist imponieren. Aber gegen die diesmal so starken Gäste reichte es vorerst nicht einmal zu einem Treffer. Die Eisbären ließen auch im letzten Drittel nichts anbrennen, „gewährten“ erst bei 7:0 den ersten und einzigen Gegentreffer durch Lydia Dolecek, ehe Thomas Kienast mit seinem zweiten Treffer den Endstand fixierte. Landesliga 11. Runde: Hawks St. Pölten – Stockerauer EV 2:0 (1:0, 0:0, 1:0). – St. Pölten: Manuel Scholler; Simon Hochauer, Jakob Schwarzmayer, Dominik Saladak, Stefan Smrk, Josef Waidhofer, Walter Jecel, Thomas Wessely, Ehab Zidan, Bernd Wagner, Mario Steininger, Lukas Lienbacher, Lukas Deinsberger. – Stockerau: Paula Camilla Marchhart; Marina Strer, Michael Oschepp, Rafael Alonso Pollhammer, Patrick Indra, Michael Lettner, Lydia Dolecek, Stefan Haslinger, Manuel Perschl, Roland Eder, Marcel Beer, David Graschl, Philip Heber, Christoph Phili Russocki, Lukas Horn, Michael Bauer, Florian Kautz. – Tore: Walter Jecel, Simon Hochauer. – Die St. Pöltner gingen nach dem Sieg am Mittwoch mit großen Selbstvertrauen in diese Heimbegegnung. Man bermerkte aber schon aufgrund der Kaderstärke, dass auch die Stockerauer diese Partie unbedingt gewinnen wollten. Die Hawks starteten gut in die Partie und konnten durch geordneten Aufbau und guten Forechecking immer wieder gute Möglichkeiten herusspielen. Beide Mannschaften befanden sich aber auf gleicher Augenhöhe. Routinier Walter Jecel war es in der 16. Minute, der nach einem schnellen Abschluss nach einem Bully das 1:0 erzielte. Das zweite Drittel ging in der gleichen Gangart weiter: Beide Teams waren auf gleichem Niveau, aber im Laufe des Spieles konnten die Stockerauer die Oberhand gewinnen. Der ausgezeichnet spielende Schlussmann der St.Pöltner, Manuel Scholler konnte durch sehenswerte Paraden die Führung der Hawks verteidigen. Die Gastgeber, angefeuert von den wieder zahlreich erschienen Fans schafften es jedoch, wieder Ruhe in das Spiel zu bringen und ihr Spiel aufzuziehen. Trotzdem endete dieses Drittel torlos. Im letzten Spielabschnitte versuchten die Stockerauer alles, um diese ausgeglichene Partie noch zu drehen. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Spiel deutlich körperbetonter und dementsprechend immer wieder Strafen für die Stockderauer. Die St.Pöltner konnten jedoch keine der zahlrechen Überzahlspiele nutzen, bis in der 56. Minute Simon Hochauer, assistiert von Waidhofer und Scholler, den Puck ins Tor lenkte. Dieses Powerplay hatte jedoch einen bitteren Nachgeschmack: Lukas Deinsberger musste verletzungsbedingt in die Kabine. Die Hawsk verhinderten aber weitere Großchancen für die Stockerauer und so feierten die Landeshauptstädter den zweiten Sieg in Serie und sicherten sich die große Chance auf die Teilnahme am oberen Play-off. Nächste Begegnung: Samstag, 7. Jänner (20.15): Stormy Storks Rust – EHC Raptors Eisenstadt. Stadtchef beim Schnitzelessen der Young EaglesMödlinger Eisarena war Treffpunkt der JugendFür den KEV war Rust eine sehr harte NussDer UHC Tulln steht wie Stockerau im FinaleMödling: Zwei Drittel Top, dann ein Drittel FlopAuch in Gmunden legten Kids Talentprobe abKremser Jung-Eagles ließen aufhorchenUEC Mödling nach Sieg in Ternitz im HalbfinaleKSV Eagles-Niederlage trotz einer guten LeistungAm Ende fehlte den Spielerinnen die NervenEishockey-Bronze für die Damen ist möglichHeimdebakel der Kremser Eagles gegen Amstetten