Finale der Raceboarder im Mekka Winterberg

Im Snowboard-Mekka Winterberg auf Sieg heiß: Benjamin Karl. - Foto: Facebook
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SNOWBOARD. Benjamin Karl geht mit breiter Brust beim Finale in Winterberg an den Start. Er will die Minichance auf den Disziplinen-Weltcup nützen.

715 Punkte beträgt der Rückstand von Benjamin Karl auf den Italiener Roland Fischnaller im Kampf um die kleine Kugel im Parallel-Slalom. Der Wilhelmsburger, der in seiner Karriere bereits je drei Mal den Gesamt- und Parallel-Weltcup gewonnen hat, glaubt aber an seine Chance. „Solange es rechnerisch möglich ist, werde ich darum kämpfen“, gibt sich der mehrfache Weltmeister selbstbewusst. Wohlwissend, dass er für den Überraschungscoup auch ein Quäntchen Glück braucht. „Es müsste wirklich alles passen, damit das klappt. Minimalziel ist aber auf jeden Fall das Stockerl“, so Karl, der im Moment auf Rang vier liegt. Auf den drittplatzierten Bulgaren Radoslav Yankov fehlen ihm 145 Punkte.


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Nur Minichance gegen Führenden Roland Fischnaller

Dass er im PSL nach wie vor zu den schnellsten Boardern der Welt zählt, hat er in dieser Saison mit dem zweiten Platz  in Moskau und Rang vier in Bad Gastein bereits eindrucksvoll gezeigt. Das möchte er nun auch beim Finale im Hochsauerland noch einmal unter Beweis stellen: „Ich will in Winterberg noch einmal meine Topleistung abrufen und zeigen, dass ich das Prädikat ‚Weltklasse‘ zurecht trage.“

Im Vorjahr erreichte der 30-Jährige am Rennhang in Winterberg Platz zwei – nur geschlagen von Weltcup-Spitzenreiter Roland Fischnaller. Mit dem hat er noch eine weitere Rechnung offen, denn auf der Mega-Rampe in Moskau musste er sich dem Italiener in einem packenden Finale nur um 0,02 Sekunden geschlagen geben. „Vielleicht bekomme ich die Chance zur Revanche“, lacht der zweimalige Olympia-Medaillengewinner, um beim Blick auf die Statistik auch ernst zu werden. „Mein letzter Sieg liegt mehr als vier Jahre zurück. Ich denke, dass die Zeit reif ist.“


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