Krems/Zwettl scheiterte an Amstettner Wölfe

Nur mit Mühe konnte Tulln eine zweistellige Niederlage gegen Mödling verhindern. - Foto: UECM
Share Button

EISHOCKEY. Der Grunddurchgang in der Elite- und Landesliga ist beendet. Die Titeljagd kann nun beginnen.

Eliteliga Nachtragspiel 3. Runde:

Stockerauer Eissportverein –  SPG EV Union Krems Eagles/ESV Zwettler Hurricanes 7:9 (3:3, 2:3, 2:3).  Stockerau: Christian Url, Philipp Mayer; Michael Oschepp, Alexander Pamperl, Christoph Dolecek, Helmut Gsandtner, Lukas Lindmaier, Sebastian Masaryk, Niklas Prerauer, Christoph Mayer, Oleg Gittsovich, Jiri Pitour. – Krems/Zwettl: Andreas Rabl, Johannes Riedler; Nico Toff, Patrick Backknecht, Albert Schreiber, Sebastian Brandl, Phillip Kuchelbacher, Alexander Neussl, Gregor Preißl, Oliver Pfeiffer, Marcus Galler, Ladislav Vitovec, Patrick Kern, Vaclav Kral, Philip Neussl. – Tore: Oleg Gittsovich, Christoph Mayer (je 2), Christoph Dolecek, Lukas Lindmaier, Alexander Pamperl; Nico Toff (6), Georg Preißl (2), Vaclav Kral. – Diese Begegnung , die für 18. November angesetzt war, wurde wegen eines Lichtausfalls abgebrochen und mit 18. Jänner neu terminiert. Daher waren die Platzierungen im Grunddurchgang bereits vor dem Match fixiert.

Mit stark dezimierten Kadern – die Waldviertler traten mit 13, die Gastgeber gar nur mit zehn Feldspielern an – entwickelten sich ein äußerst spannendes Spiel, bei dem die Führung ständig wechselte und der Ausgang bis zwei Minuten vor Schluss völlig offen war. In der 58. Minute traf Nico Toff zum 9:7 und stellte damit nicht nur zum ersten Mal einen Zwei-Tore-Vorsprung, sondern auch gleich das Endergebnis her. Mit sechs erzielten Treffern war der Spielertrainer der überragende Mann auf dem Eis. „Die gesamte Mannschaft hat eine gute, konsequente Leistung erbracht“, so Toffs Resümee nach dem Match.“

Eliteliga 12. Runde:

ECU Amstettner Wölfe – SPG EV Union Krems Eagles/ESV Zwettler Hurricanes 10:3 (0:2, 5:1, 5:0). – Amstetten: Peter Dorfmayr; Harald Ifkovits; Matti Savolainen, Harald Wagner, Stefan Gatterbauer, Markku Savolainen, Matthias Schwab, Paul Holzer, Felix Wagner, Sebastian Fehringer, Mario Schramböck, Felix Funke, Thomas Gahleitner, Jakob Weilguny, Philip Fehringer, Jan Erhardt, Andreas Friedl, Christoph Haselsteiner, Lukas Friedl. –   Krems/Zwettl: Johannes Riedler, Andreas Rabl; Nico Toff, Patrick Backknecht, Albert Schreiber, Antonin Vesely, Sebastian Brandl, Phillip Kuchelbacher, Oliver Pfeiffer, Alexander Neussl, Gregor Preißl, Marcus Galler, Ladislav Vitovec, David Schierhuber, Patrick Kern, Vaclav Kral, Philipp Neussl. – Wie immer begannen beide Mannschaften mit hohem Tempo und versuchten rasch ein Tor zu machen. Amstetten hatte gleich zwei riesige Möglichkeiten: Eine wehrte Goalie Johannes Riedler ab, bei der Zweiten war ein Schlittschuh im Weg. Amstetten griff zwar immer wieder an, aber die schlampigen Pässe wurde von den Gästen oft abgefangen und endeten meist in schnellen Konterangriffe. Andreas Friedl konnte einen Kremser nur mehr halten – Strafbank. Im Powerplay nutzten die Kremser ihre Chancen zum Führungstreffer. Kurz darauf wieder ein Konter und es stand 0:2 aus der Sicht der Heimischen. Amstetten nutzte ihre vielen Chancen nicht.

Anscheinend hat Spielertrainer Matthias Schwab in der Pause die richtigen Worte gefunden. Amstetten griff weiter vehement an. Die Passes kamen jetzt präziser und die Konter der Kremser wurden wesentlich seltener. Totzdem brauchten die Amstettner vier Minuten, bis endlich der erlösende erste Treffer durch Harald Wagner fiel. Kurz darauf gelang der Ausgleich durch  Mario Schramböck. Amstetten übernahm zusehends das Kommando. Zwei weitere Treffer von Phillip Fehringer brachten die Amstettner 4:2 in Führung. Kaum reduzierten die Amstettner das Tempo, waren die Wachauer mit einem schnellen Kontern da und verkürzten auf 3:4. Die Antwort gelang postwendend durch Felix Funke zum 5:3.

Krems/Zwettl  begann der Schlußabschnitt in Unterzahl, das Amstetten wieder nicht nutzten konnte. Amstetten machte weiterhin das Spiel und als nach vier Minuten auf 6:3 erhöht wurde, spielten die Kremser nur mehr auf Spielstand halten. Die Amstettner aber stürmten weiter und kamen zu vielen Chancen, von denen auch vier verwertet wurde. Das zehnte Goal schoss Spielertrainer Schwab selbst.

Das war die letzte Runde im Grunddurchgang, der von Amstetten mit 32 Punkten vor der Spielgemeinschaft der Krems/Zwettl gewonnen wurde.

EHC Tulln Hummels – Stockerauer Eissportverein 6:1 (2:0, 2:0, 2:1). – Tulln: Gerhard Koglbauer; Clemens Takats, Mario Schatz, Stephan Fellinger, Mario Hadwig, Clemens Znenahlik, Oliver Znenahlik, Patrick Privoznik, Petr Watzke, Georg Privocnik, Philipp Kink, Gerald Lederer, Sandro Köchl, Florian Fuchs, Martin Stangelberger. – Stockerau: Christian Url; Marina Strer, Thomas Wenzel, Christoph Dolecek, Helmut Gsandtner, Lukas Lindmayer, Sebastian Masaryk, Niklas Prerauer, Christoph Mayer, Oleg Gittsovich, Christoph Phili Russocki, Jiri Pirour, Marcel Beer, Florian Kautz. – Tore: Gerald Lederer (2), Clemens Takats, Petr Watzke, Martin Stangelberger, Stefan Fellinger; Thomas Wenzel. – Stockerau kam über die Rolle eines Prügelknaben der Eliteliga nicht hinaus. Auch gegen den Tabellennachbarn aus Tulln setzte es eine saftige Niederlage.Während Tulln sich über fünf Siege in der Meisterschaft einigermaßen freuen kann, gab es für Stockerau nur ein mal Grund zum Jubeln. Ich im Duell der „Punktelieferanten“ hatten die Tullner mit den 6:1-Sieg das klar bessere Ende für sich.

Landesliga – 13. Runde:

Stormy Storks Rust – Stockerauer Eissportverein 13:6 (3:1, 4:5, 6:0). Rust: Beatrice Reiter; Mario Horvath, Sascha Hübner, Walter Schwabl, Christoph Schwabl, Christoph Freiler, Ronald Humann, Gerald Faber, Alfred Kaspar, Michael Jagschitz, Werner Huszar. – Stockerau: Paula Camilla Marchart; Marina Strer, Rafael Alonso Pollhammer, Michael Lettner, Stefan Haslinger, Ronald Eder, Jochen Krenn, Kevin Peiffer, Christoph Phili Russocki, Marcel Beer, Florian Kautz. – Tore:  Cristoph Schwabl (5), Sascha Hübner, Walter Schwabl (je 4); Kevin Pfeiffer (2), Stefan Haslinger, Marcel Beer, Ronald Eder, Christoph Phili Russocki. – Gegen den Tabellen-Vorletzten der Landesliga konnten sich die Ruster austoben. Nur im zweiten Drittel behielten die Stockerau mit dem Burgenländerteam mit und gingen mit einem 5:4 in die Kabine.

Rust drehte jedoch im Schlussdrittel mächtig auf und fegte über einen desolaten Gegner  mit 6:0 hinweg. Das Endergebnis im letzten Spiel fiel mit 13:6 für Rust ernüchternd für die Niederösterreicher aus.

Eisbären Trautmannsdorf – UEC The Dragons Mödling 0:8 (0:3, 0:3, 0:2). – Trautmannsdorf: Patrick Gindl; Philipp Kremser, Daniel Galik, Patrik Vaclav, Walter Aldrian, Christoph Aldrian, Manuel Stefanits, Alexander Jecel, Roman Csuz, Christian Seiftner, Wolfgang Vondra, Thomas Kremser, Jozef Pisarcik, Petr Watzke, Markus Haderer, Philipp Maurer, Johann Salawetz. – Mödling: Dominik Gamel, Anna Waismayer; Georg Armbruster, Patrick Schindler, Florian Zarossky, Alexander Waismayer, Nikolaus Ott, Marian Stabel, Jakob Grabner, Jakob Germany, Maximilian Kanzl, Johannes Skacel, Felix Steinert, Daniel Panny, Stefan Hezucky, Max Pöhnl. – Tore: Patrick Schindler (4), Daniel Panny, Jakob Germany, Johannes Skacel, Jakob Grabner. – Der UEC Mödling bleibt weiter auf Kurs für einen perfekten Grunddurchgang. Nach dem klaren Auswärtssieg in Bruck/Leitha gegen die Eisbären Trautmannsdorf fehlt den Mödlingern nur mehr ein Sieg am Samstag, um den Grunddurchgang mit dem Punktemaximum abzuschließen.

Mödling ließ von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie auch diese Partie gewinnen wollen. Bereits nach 1:28 Minuten brachte Patrick Schindler die Dragons mit seinem ersten von insgesamt vier Treffern an diesem Abend in Führung. Nur zwei Minuten später stellte Daniel Panny auf 2:0. Jakob Germany erhöhte noch vor Drittelende auf 3:0.

Nach dem ersten Drittel wechselte Mödling bereits den Torhüter. Für den fehlerlosen Dominik Gamel kam Torhüterin Anna Waismayer und blieb ebenso für den Rest des Spieles ohne Gegentor. Vorne ging es in gewohnter Tonart weiter. Patrick Schindler und Johannes Skacel sorgten für eine komfortable 6:0- Führung vor dem letzten Drittel.

Auch im letzten Drittel gab es keinerlei Probleme. Für beide Teams stand nichts mehr auf dem Spiel und es wurde sehr diszipliniert agiert. Zwei weitere Tore der Dragons sorgten für den Endstand von 8:0 und damit bereits das vierte Shutout in dieser Saison.

14. Runde:

Hawks St. Pölten  – Stormy Starks Rust 5:3 (4:1, 0:1, 1:1). – St.  Pölten: Manuel Scholler; Simon Hochauer, Jakob Schwarzmayer, Dominik Saladek, Stefan Smrk, Josef Waidhofer, Walter Jecel,  Ehab Zidan, Bernd Wagner, Lukas Lienbacher, Bernhard Brenner, Jakob Berger, Thomas Braun. – Rust: Beatrice Reiter; Mario Horvath, Sascha Hübner, Walter Schwabl, Christoph Schwabl, Christoph Freiler, Roland Human, Gerald Liberda, Gerald Faber, Werner Huszar. – Tore: Lukas Lienbacher, Bernhard Brenner, Josef Waidhofer, Simon Hochauer, Walter Jecel; Christoph Schwabl (2), Walter Schwabl. – Obwohl die Burgenländer sich aufgrund des weitaus besseren Torverhältnisses schon vor dieser Begegnung für die Meisterrunde qualifiziert hatten, ließen sich die Landeshauptstädter nicht hängen. Schon im ersten Drittel zeigten die Gastgeber, dass in der Eishalle des Sportzentrum Niederösterreich für die Ruster die Trauben sehr hoch hängen. Mit dem klaren 4:1-Drittelergebnis  wurde bereits der Grundstock für einen Sieg gelegt.

In den beiden folgenden Dritteln konnten die Ruster zwar mit den vom Spielertrainer Manuel Scholler gut eingestellten St. Pöltnern einigermaßen mithalten, an dem verdienten Sieg der  Heimischen konnten sie allerdings nicht rütteln.

UEC The Dragons Mödling – EHC Tulln Hummels 9:2 (2:1, 3:1, 4:0). – Mödling: Dominik Gamel, Maximilian Gamel; Gregor Armbruster, Patrick Schindler, Florian Zarossky, David Steinert, Lenz Simon, Nikolaus Ott, Marian Stabel, Jakob Grabner, Maximilian Kanzl, Johannes Skacel, Felix Steinert, Stefan Hezucky, Max Pöhnl. – Tulln: Christoph Posautz; Markus Schatz, Paul Blüml, Nikolas Draper, Raphael Lang, Jakob Gleich, Felix Nader, Armin Baumgartner, Adrian Burry, Florian Fuchs. – Am letzten Spieltag des Grunddurchgangs trafen die Mödlinger auf den Tabellenletzten EHC Tulln II. Für beide Teams war es nur mehr ein Vorbereitungsspiel auf die Playoffs bzw. die Platzierungsrunde, da die Positionen in der Tabelle bereits vor dem Spiel fixiert waren.

Bei eisigen Temperaturen entwickelte sich bald ein zerfahrenes Spiel. Mödling ging bereits mit der ersten Aktion des Spiels nach 28 Sekunden durch Max Pöhnl in Führung und Tulln II konnte in der 5. Spielminute im Powerplay zum 1:1 ausgleichen.

Die Gäste zogen sich weit zurück und versuchten mit aggressivem Körperspiel die Mödlinger in den Griff zu bekommen. Mödling schraubte als Reaktion auch die Aggresivität nach oben. Das Spiel leidete darunter: Viele Unterbrechungen, einige Strafen und viel Kampf kennzeichneten das erste Drittel. Immerhin gingen die Mödlinger durch ein Tor von Stabel erneut mit einer Führung in die Pause.

Im Mitteldrittel konnten sich die Dragons besser auf das Spiel der Gäste einstellen. Mödling spielte die läuferische Überlegenheit nun besser aus – Tulln II reagierte mit Strafzeiten. Florian Zarossky, David Steinert und Stefan Hezucky brachten die Mödlinger in diesem Drittel mit 5:2 in Führung. Nur dem Torwart der Gäste war es zu verdanken, dass die Führung der Dragons nicht noch deutlicher wurde. Dominik Gamel im Tor der Dragons hatte hingegen einen eher ruhigen Abend.

Das letzte Drittel war dann auch das spielerisch Beste des Abends. Jakob Grabner krönte seine starke Leistung mit drei Toren. Auch Mödlings Topscorer Patrick Schindler trug sich nach sehenswerter Vorarbeit von Florian Zarossky (ein Tor, drei Vorlagen) in die Torschützenliste ein. Letztendlich wurde es mit 9:2 damit doch noch der erwartet klare Sieg.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*