Scholler war bewusstlos – dann kam Entwarnung

Hawks-Kapitän Lukas Deinsberger. - Foto: Hawks
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EISHOCKEY. Auftakt-Heimpleite von Hawsk St. Pölten in der NÖ Landesliga. Gegen die Eisbären aus Trautmannsdorf gab es einen 3:6-Niederlage.

UEHV Hawks St. Pölten – Eisbären Trautmannsdorf 3:6 (0:0, 1:3, 2:3) . – Hawks: Sämi Prosenz, Thomas Braun , Bernhard Brenner, Lukas Lienbacher, Dominik Saladak, Manuel Scholler, Stefan Smrk, Josef Waidhofer, Lukas Deinsberger, Walter Jecel, Noemi Prosenz, Mario Steininger, Ehab Zidan, Bernd Wagner. – Eisbären Trautmannsdorf: Sebastian Knifts; Philipp Kremser, Markus Haderer, Peder Schneider, Kevin Kocum, Hans Kitzweger, Wolfgang Vondra, Joszef Pisarcik, Max Hödl, Philipp Kas, Florian Wammel, Ladislav Mazurek, Christian Seifter, Philipp Maurer, Johann Salawetz. – Tore: Braun, Jecel, Saladak;Schneider (2),  Seifter, Pisarcik, Kas, Pisarcik. – Zum ersten Heimspiel der Saison empfingen die Hawks die Eisbären aus Trautmannsdorf im Eissportzentrum St. Pölten. Im ersten Drittel der Partie zeigten sich beide Teams noch als ebenbürtige Gegner. Die Abwehrreihen hatten die Angriffslinien voll in Griff und somit ging es torlos in die erste Pause.


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Zurück aus den Kabinen änderte sich die Situation für die Hawks im Verlauf des zweiten Drittels. Zwar gelang Braun durch eine Soloaktion das 1:0,  jedoch glichen die die Gäste eine Minute später aus. Die Eisbären zogen nun das Tempo an und konnten, bedingt durch konditionelle Probleme auf Seiten der Landeshauptstädter, die Spielführung übernehmen. In der letzten Minute des Mitteldrittels schossen die Gäste ein weiteres Tor und Sekunden später gelang ihnen in Überzahl noch das 1:3 vor Pausenpfiff.

Eisbären entschlossener

Den Anschlusstreffer verwandelte Routinier Jecel nach Pass von Scholler und Youngster Josef Waidhofer zu Beginn des dritten Spielabschnittes. Aber die Gegner stellten die Tordifferenz sofort wieder her und stellten Minuten später auf 2:5. Zwar hatten die Hawks wenig Probleme, den Puck vom eigenen ins gegnerische Drittel zu befördern, doch scheiterten sie dann an der tief stehenden Verteidigung der Trautmannsdorfer Eisbären. Diese bauten ihre Führung weiter aus und ließen nur noch Saladak im Powerplay den Puck ins Netz befördern. Chancenlos an diesem Abend erlaubte Trainer Wallner nun auch seinen weniger geübten Schützlingen Wettkampferfahrung zu sammeln. Zwei Minuten vor Ende des letzten Drittels führte ein Zusammenprall von Scholler Kopf an Schulter mit einem Gegenspieler zu Schrecksekunden bei den Hawks. Zwar konnte er sich noch taumelnd zum Wechsel auf die Spielerbank begeben, brach dort allerdings bewusstlos zusammen. Dank der richtigen Reaktion seiner Mannschaftskollegen war Assistcaptain Scholler rasch wieder auf den Beinen. Das unterbrochene Spiel ging schließlich mit einem klaren 3:6 an die Eisbären aus Trautmannsdorf.

Nächstes Auswärtsspiel in Eisenstadt am Samstag, den 5. Dezember um 20 Uhr gegen die Raptors Eisenstadt. Nächstes Heimspiel am Freitag, den 11. Dezember um 20,45 Uhr gegen die Stormy Storks Rust.

Stockerauer SV zweistellig abgeschossen

Stockerauer EV– Raptors Eisenstadt 3:10 (0:4, 3:30:3). – Paula Camilla Marchart, Finn Ian Zimmer; Michael Lettner, Manuel Perschl, Roland Eder, Niklas Prerauer, Dominik Indra, Josef Mutz, Jochen Krenn, Philip Heber, Manuel Indra, Jakob Hochstaffl, Christoph Phili Russocki, Christian Hauser, Michael Schwarz, Stefan Hummel, Florian Kautz. –  Raptors: Ladislav Bede; Hermann Höld, Andre Wimmer, Sebastian Kropf, Joszef Mathe, Szabolcs Bede, Ognjen Opacic, Thorsten Prior, Benjamin Krammer. – Tore: Lettner, Hauser, Indra;  Prior (4), Mathe (3),  Wimmer, Prior, Krammer. – Von Beginn an standen die  stark ersatzgeschwächten Gastgeber auf der Verliererstraße. Das Debakel zeichnete sich bereits im ersten Drittel ab und setzte sich auch im zweiten Durchgang nahtlos fort. Erst im Schlussdrittel hatten die Burgenländer „Mitleid“ mit dem Gegner und begnügten sich mit drei Toren, um das Ergebnis zweistellig zu machen.


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