Maria Ramberger aus den USA nach Russland Themen:Snowboard Maria Ramberger geht am Wochenende im Russland an den Start. - Foto: zVg Von: Heinz Harauer 21. Februar 2016 SNOWBOARD. Maria Ramberger fuhr als Neunte in Sunny Valley zum zweiten Mal in dieser Weltcupsaison in die Top Ten. Die Europacupführende Maria Ramberger (29) von Union Trendsport Weichberger St. Pölten war mit Rang 13 im Weltcup, von Amerika kommend, nach Russland (Ural) angereist, um weitere Weltcuppunkte zu sammeln. Das ist ihr auch gelungen. Mit Rang neun (290 Punkte) beendete die Klosterneuburgerin als beste Österreicherin das kräfteraubende Rennen. Der Tiroler Julian Lüftner (SC Haiming) war mit Rang zwölf bester Österreicher. Werbung Drei Jahre nach der Cross-Weltcup-Premiere auf russischem Boden in Sotschi und zwei Jahre nach den Olympischen Winterspielen im Extreme Park von Rosa Khutor fuhren die Snowboardcrosser an diesem Wochenende wieder in Russland um Punkte. Schauplatz der vierten Weltcup-Entscheidung in dieser Saison war das 100 Kilometer westlich der Millionenstadt Tscheljabinsk im Südural gelegene Sunny Valley. Obwohl nur 17 Boarderinnen die Qualifikation bestritten haben, wurde auch bei den Damen ab dem Semifinale in 6er-Heats gefahren. Im Viertelfinale bestehen drei Heats aus vier Athletinnen und ein Heat aus fünf Fahrerinnen. Nachdem Maria Ramberger im ersten Lauf disqualifiziert wurde, reihte sie sich mit einem guten zweiten Versuch mit der Zeit von 1:12,64 an der 13. Stelle ein. Diese Marke hätte für die Niederösterreicher im ersten Run zu Platz fünf gereicht. Bestzeit fuhr die tschechische Olympiasiegerin Eva Samkova in 1:10,69. Ramberger schaffte Resultat wie im Montafon Maria Ramberger hat am Sonntag mit Rang neun für die beste ÖSV-Platzierung beim Snowboardcross-Weltcup in Sunny Valley (RUS) gesorgt. Die Niederösterreicherin fuhr im kleinen Finale als Dritte über die Ziellinie und stellte damit ihr bestes Saisonresultat vom Heimrennen im Montafon ein, wo sie im vergangenen Dezember ebenfalls Neunte geworden war. – „Im Semifinale bin ich eigentlich gut aus dem Startgate gekommen, doch dann hat sich das Board der Russin neben mir in meiner Bindung verhakt und ich bin ziemlich schmerzhaft auf meine Hüfte geknallt. Im kleinen Finale hätte ich auf der Zielgeraden noch einen Angriff auf Platz zwei starten können, da ich aber schon mit Schmerzen gefahren bin, wollte ich kein unnötiges Risiko mehr eingehen“, so Maria Ramberger. Der Snowboardcross-Weltcup wird in der kommenden Woche (Donnerstag Qualifikation, Samstag Finale) mit dem Olympiatest im Bokwang Phoenix Park (KOR) fortgesetzt. Erik Wöll: „Man muss verstehen, dass der ÖSV seine Nachwuchskräfte um die Neussner-Zwillinge nicht in dieses Rennen mit äußerst schwierigen Kurs entsandte. Sicherheit hat Vorrang. Bedauerlich ist, dass die vorgesehenen Europa-Cup-Rennen am Wochenende wegen Scneemangel abgesagt werden mussten und der Nachwuchs keine Punkte sammeln konnte. Werbung Perfekter Saisonauftakt in Carezza für Benjamin KarlRaceboarder starten in Carezza in die Weltcup-SaisonSnowboard: Gut vorbereitet in die Saison 2018/19NÖ Spitzensnowboarder: Karl und DusekÖSV-Junioren peilen WM-Medaillen anDrei Niederösterreicher bei Snowboard Jugend-WMSV-Trio nach Verletzungen auf dem Weg zurückBeinharter Trainingsplan von Katharina NeussnerSt. Pöltens Bürgermeister empfing DusekSnowboard: NÖ stark im ÖSV-Kader vertretenHannah Kocher erholt sich von VerletzungHolzinger „übersiedelt“ nach Schladming