Prommegger kürte sich zum Doppel-Weltmeister

Benjamin Karl (li.), Sabine Schöffmann, Daniela Ulbing und der "Goldene" Andreas Prommegger. - Foto: ÖSV
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SNOWBOARD. Das Duell Andreas Prommegger – Benjamin Karl bei der WM in der Sierra Nevada ging auch im Riesentorlauf weiter.


Der Goldrausch der ÖSV-Parallelboarder geht weiter. Nach dem Doppelgold im Parallelslalom kürte sich Andreas Prommegger im heutigen Parallel-Riesentorlauf zum Doppel-Weltmeister. Silber ging erneut an den Wilhelmsburger Benjamin Karl, Bronze an den Schweizer Nevin Galmarini.

„Ich habe sehr lange für diesen Erfolg gekämpft. Wir haben uns beide so gepusht heuer. Für beide ist das sicher sehr verdient. Ich habe gewusst, ich bin gut drauf. Aber bei Großereignissen ist es so: Wenn es passiert, dann passiert es. Und jetzt ist es doppelt passiert“, sagte der frischgebackene Doppelweltmeister Andreas Prommegger, der sich im großen Finale der Herren wie gestern gegen seinen ÖSV-Team- und Zimmerkollegen Benjamin Karl durchsetzen konnte.

Benjamin Karl: „So machen es die Österreicher“

Benjamin Karl, der bereits vier WM-Goldene sein Eigen nennen kann, nahm die neuerliche Finalniederlage gelassen und freute sich stattdessen über seine zweite Silbermedaille. „So machen das die Österreicher. Wir sind sprachlos. Unglaublich, dass wir im Raster zweimal erst im Finale aufeinandertreffen konnten, und dass wir es beide zweimal so weit geschafft haben.“

Bei den Damen ging Gold an die Tschechin Ester Ledecka, die sich im Finale gegen die Schweizerin Patrizia Kummer durchsetzen konnte. Bronze holte die Russin Jekaterina Tudegeschewa. Für ein ÖSV-Trio war im Viertelfinale Endtstation. Olympiasiegerin Julia Dujmovits, die gestrige Slalom-Weltmeisterin Daniela Ulbing und Ina Meschik landeten auf den Rängen sechs, sieben und acht.

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