Rallycross-Challenge: Fans freuen sich auf Melk

Die Veranstalter Jürgen Weiß (li.), Max Pucher, Peter Freinberger sowie WM-Starter Manfred Stohl. - Foto: Walter Vogler
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RALLYCROSS. Die Veranstalter Leru Team2 sowie die Mitveranstalter Jürgen Weiß und Max Pucher können ein volles Starterfeld bei Rallycross Challenge auf dem Wacbauring präsentieren

Fahrer und Veranstalter sind sich einig: Die wunderbare Wachauring-Kulisse mit diesem riesigen Starterfeld bietet   den Zuschauern ein unvergessliches Rennwochenende 29./30. August. Es wird das größte Rallycross-Event Österreichs und auch das größte Rennen der Saison der Rallycross Challenge Europe. Begrüßenswert ist auch das Interesse aus Sport und Wirtschaft. Am Rennwochenende mit dabei als Beobachter sind die World RX Team Fahrer von Max Pucher, Manfred Stohl und Chris Brugger. Notiz von den erfolgreichen   Veranstaltungen nahm AKNÖ-Präsident Markus Wieser. Auch die AKNÖ unterstützt den Lauf auf dem Wachauring. Wieser: »Wir bewegen Niederösterreich. Die Rallycross Challenge Europe ist eine hochkarätige Motorsportveranstaltung und belebt die gesamte Region. Wir freuen uns auf spannende und unfallfreie Rennen.«

Jürgen Weiß, der sowohl als Veranstalter wie auch als Fahrer agiert, freut sich immer ganz besonders auf das Heimrennen. Der in Melk geborene Routinier, kann bereits drei Siege auf dem Wachauring verzeichnen.   Zuletzt fuhr er bei der RCE 2013 in der Königsklasse auf das Siegespodest.   Der Neumarkter möchte auch heuer wieder ganz vorne dabei sein. »Die Technik macht auch beim Rallycross nicht Halt und wir fahren mittlerweile gegen Weltmeisterautos. Es ist ganz schwierig, mit unserem Budget mitzuhalten.

Max Pucher konnte seinen dritten Gesamtplatz in der Rallycross Challenge Europe zuletzt im niederländischen Valkenswaard verteidigen. Das Rennen in Melk sieht er in gewisser Weise auch als Gradmesser für die Zukunft: »Das wird das größte Rallycross-Event des heurigen Jahres in Österreich und auch das größte Euro-Challenge-Rennen der Saison. Wir wollen ausloten, wie es von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, ob es uns gelingt, den Rallycross-Sport vielleicht aus seinem Dornröschenschlaf erwecken zu können. Rein sportlich habe ich das Ziel, meine Position in beiden Meisterschaften (2. ÖM und 3. RCE) zu verbessern.

Serien-Staatsmeister Alois Höller optimistisch

Natürlich geht auch Alois Höller geht mit einem bis zu 600 PS starken Supercar an den Start. »Taktieren gibt es nicht. Die einzige Taktik heißt Vollgas. Das hat sich bisher immer bewahrheitet«, sagt der zwölffache Staatsmeister aus Oberösterreich. »Ich hatte zwar zuletzt mit Motorproblemen zu kämpfen und das noch nicht ganz im Griff, aber ich pflichte Max Pucher bei, dass wir im Spitzenfeld jederzeit mitfahren können – wenn alles passt.«

In der Klasse der Supertouringcars +2000 steht Oliver Gruber am Start. Für den Niederösterreicher zählt in erster Linie die österreichische Meisterschaft: »Natürlich wird es interessant, wie der Vergleich mit der internationalen Konkurrenz ausfällt. Das Ziel ist für mich ein Podestplatz in der nationalen Meisterschaft.«

Thomas Strobl startet in der Super-1600-Klasse. Er liegt derzeit in der Österreichischen Meisterschaft zwar in Führung, aber es wird bei den drei ausstehenden Rennen noch sehr schwierig, den Titel zu holen. „Auf Melk freue ich mich immer besonders, da ich ja nur rund fünf Minuten entfernt wohne und enorm viele Freunde und Bekannte mit dabei sind. Die Erwartungen in Melk muss ich aufgrund der enorm starken europäischen Konkurrenz in der Super 1600 etwas herunterschrauben, erhoffe mir aber einen Finalplatz, um so wichtige Punkte für die Österreichische Meisterschaft holen zu können.«

Auch Mario Petrakovits ist ein Super-1600-Pilot: »Rallycross in Melk hat eine große Tradition und ist rund um das Team von Jürgen Weiß immer toll organisiert. Ich freue mich sehr, in Melk zu fahren.   Die Leistungsdichte in der Klasse Super 1600 ist aufgrund des internationalen Teilnehmerfeldes enorm, aber ich denke es sollte mir schon gelingen, an der Spitze mitzufahren. Ein Podestplatz wäre schön.«

Sven Förster, der in der Klasse National 1600 vertreten ist, konnte 2012 in Melk gewinnen. Für ihn ist die Zuschauerkulisse auf dem Wachauring einzigartig. Sein Traum ist ein Podestplatz in der mit 30 Piloten sehr stark besetzten Serienklasse. »Man fährt für das Publikum und für die Sponsoren und gibt einfach alles«, so der sympathische Niederösterreicher.

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