St. Pöltner Rumpfteam feierte 9:3-Kantersieg

Sebi Fürst, einer der Torjäger der siegreichen St. Pöltner. - Foto: Privat
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EISHOCKEY. Mit einer Rumpfmannschaft musste St. Pöltens Nachwuchs in Mödling antreten. Trotzdem gab einen klaren Sieg.

UEC The Dragons Mödling – Okanagan/Tigers 3:9 (1:3, 1:3, 1:3). – DRAGONS: Jakob Franz, Alina Frühwirt; Phillip Zoglauer, Thomas Dittrich, Benjamin Katerbau, Alexander Seiringer, Alexander Ternon, Adrian Tiefenbrunner, Friedrich Noske, Pascal Metzker, Nico Leostek, Maximilian Schmidbauer, Philipp Kinne, Tamara Redl, Felix Brunner, Magor Mathe. – OKANAGAN: Rodrigo Milasus, Yasmine Kainz.; Robin Richter, Salom Magomed Gadzhiev, Jakob Schwarzmayer, Leandro Tekin, Fabian Richter, Sebastian Fürst, Thomas Wessely. –  Tore: Fabian Richter, Sebastian Fürst (je 4), Leandro Tekin; Magor Mathe, Thomas Dittrich, Pascal Metzker. – Vienna-Tigers-Funktionäre erwiesen dem Eishockey-Sport und da vor allem der Jugend keinen guten Dienst: Sie sind ein Spielgemeinschaft mit der U14-Mannschaft von Okanagan St. Pölten eingegangen. Doch zum Meisterschaftsspiel in Mödling gegen die Dragons blieben alle Wiener Spieler diesem Meisterschaftsspiel – angeblich auf Anweisung des Funktionärs JanVrtek – fern. So standen acht enttäuschte St. Pöltner 16 Mödlingern gegenüber. Das heißt: Eineinhalb St. Pöltner Linen mussten gegen vier Mödlinger Linen antreten.


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„Jetzt erst recht“ dürfte die Devise der Landeshauptstädter gewesen sein. Eine Stunde lang waren manche Spieler beinahe durchgehen am Eis, stemmten sich der  Mödlinger Übermacht entgegen. Und das mit großem Erfolg.

Fabian Richter, der insgesamt vier Tore erzielte, brachte sein Rumpfteam schon nach 40 Sekunden in Führung. Prompt gelang Mödling durch Magor Mathe der Ausgleich. Durch Treffer der beiden St. Pöltner Torjäger, Fürst und Richter, zog die Gäste im zweiten Drittel sogar auf 4:1 davon.

Körperlich ausgelaugt, geistig voll da

Auch im dritten Drittel dominierten die zahlenmäßig stark unterlegenen St. Pöltner und zogen auf 8:2 davon. Fürst und Richter konnten sich richtig austoben und fügten den Mödlingern mit 3:9 eine empfindliche Niederlage zu.  Nicht zu glauben, mit welcher Energie und eisernen Willen die Burschen in diesem „NÖ-Derby“ das Spiel über die Distanz brachten. Die Jungs waren zwar körperlich am Limit, aber stolz, diese Herausforerung auch ohne die Spieler des Wiener „Partnervereins“ gemeistert zu haben.


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