Eishockey-Landesliga: Rust kassierte 21 Tore

Manuel Schöller, Walter Jecel und Philipp Kremser
Spielszene vor dem Hawks-Tor: Manuel Schöller sicherte den Puck, Walter Jecel (18) und Philipp Kremser (6) als Zuschauer.- Foto: Hawks
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EISHOCKEY. Mit einem eindrucksvollen 21:2-Auswärtserfolg in Rust verteidigte Mödling die Tabellenspitze in der Landesliga.

Stormy Storks Rust – UEC The Dragons Mödling 2:21 (0:4, 0:9, 2:8). – Rust: Walter Cordula, Beatrice Reiter; Sascha Hübner, Walter Schwabl, Christoph Schwabl, Christoph Freiler, Ronald Humann, Andreas Huszar, Gerald Faber, Alfred Kaspar, Micheal Jagschitz, Werner Huszar. – Mödling: Dominik Gamel;  Patrick Schindler, Florian Zarossky, Nikolaus Ott, Jakob Grabner, Jakob Germany, Johannes Skacel, Gregor Armbruster, Oliver Panny, Daniel Panny, Renato Neven Bunn, Stefan Hezucky, Raphael Pikisch, Dominik Grabner, Max Pöhnl. – Schon 47 Treffer erzielte der auch nach vier Spielen ungeschlagene Tabellenführer aus Mödling. Gleich 21 Bummerl davon kassierten die noch punktelosen Ruster.

Nur sieben Minuten dauerte es, bis  die Torlawine der Mödlinger ins Rollen kam. Obwohl beim Tabellenführer bereits nach fünf Minuten mit Dominik und Jakob Grabner zwei Spieler mit je einer Zweiminuten-Strafe auf der Bank saßen, ging er durch Tore von Oliver Panny und Jakob Grabner mit 2:0 in Führung. Mit einem schmeichelhaften 0:4-Rückstand gingen die Ruster nach dem ersten Drittel in die Kabine. Erste bei 0:13 gelang den Gastgebern der erste Teffer in der 41. Minute durch Christoph Schwabl. Das zweite Tor beim Ruster Debakel erzielte Walter Schwabl in der 60. Minute.

In der „Fairnesstabelle“ ging allerdings der Verlierer als Sieger hervor: Während bei Mödling zweimal Max Pöhnl und je einmal Dominik und Jakob Grabner, Raphael Pikisch und Patrick Schindler auf der Strafbank Platz nehmen mussten, „erwischte“ es bei Rust nur Walter und Christoph Schwabl, Roland Humann sowie Sascha Hübner.

Die Torschützen: Patrick Schindler (4), Daniel Panny, Raphael Pikisch (je 3), Oliver Panny,  Jakob Germany, Stefan Hezucky (je 2), Jakob Grabner, Florian Zarossky, Johannes Skacel, Nikolaus Ott, Max Pöhnl; Christoph Schwabl,  Walter Schwabl.

UEHV Hawks St. Pölten – Eisbären Trautmannsdorf 3:5 (3:2, 0:3, 0:0). – St. Pölten: Manuel Scholler; Simon Hochauer, Jakob Schwarzmayer, Dominik Sadalak, Stefan Smrk, Josef Waidhofer, Walter Jecel, Thomas Wessely, Ehab Zidan, Bernd Wagner, Mario Steininger, Lukas Lienbacher, Alice Zenz, Jakob Berger, Lukas Deinsberger. – Trautmannsdorf: Lubomir Blaha; Thomas Kienast, Philipp Kremser, Patrik Vaclav, Florian Kremser, Manuel Stefanits, Alexander Jezek, Roman Csuz, Roland Englert, Christian Seifter, Jozef Piscarik, Philipp Kas, Ladislav Mazurek, Philipp Maurer, Peter Schneider, Johann Salawetz. – Schon im Vorfeld war jedem klar, dass dies eine hart umkämpfte Partie werden wird. Beide Teams spielten im Vorjahr um den Landesmeistertitel 2, wo sich die Landeshauptstädter knapp durchsetzen konnten.

Im ersten Drittel hatten beide Mannschaften gute Chancen, um in Führung zu gehen. Bereits in der sechsten Minute erzielten die Eisbären durch Philipp Kas das 1:0. Die Hawks versuchten so schnell wie möglich den Anschlusstreffer zu erzielen, das allerdings erst in der 12. Minute Lukas Lienbacher durch einen Schuss von der blauen Linie gelang. Schon drei Minuten später nützte Simon Hochauer einen Stellungsfehler der Eisbären und erzielte in Unterzahl das 2:1. Die Trautmannsdorfer konterten jedoch gleich und schossen praktisch im Gegenstoß den Ausgleichstreffer. Noch vor der Drittelpause erzieltet  Ehab Zidan der neuerliche Führungstreffer der Gastgeber.

Die Hawks mussten danach durch Zehnminuten-Strafen von Lukas Deinsberger und Walter Jecel die Linien umstellen und konnten im zweiten Drittel nicht an die Leistung im ersten Spielabschnitt anschließen. Die Eisbären, welche nun das Spiel dominierten, nutzen immer wieder Stellungsfehler und erarbeiteten sich etliche gute Torchancen. Nach 22 Minuten erzielte Trautmannsdorf durch Thomas Kienast den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleichstreffer für die Eisbären. Die Hawks, nun immer wieder mit Diskussionen mit dem Schiedsrichter verwickelt, fanden in dieser Phase nicht mehr in das Spiel zurück und die Gäste gingen in den Schlussminuten des zweiten Drittels durch Treffer von Peter Schneider und Philipp Maurer mit einem 5:3 in die Kabinen.

Im Schlussdrittel mussten die Hawks verletzungsbedingt auf ihren Spielmacher Simon Hochauer verzichten ausschied. Den St. Pöltnern gelang zwar wieder Ruhe in das Spiel zu bringen und ab diesem Zeitpunkt war es eine ausgeglichene Partie, in der beide Mannschaften zu ihren Möglichkeiten kamen, die jedoch nicht genutzt wurden. Das Schlussdrittel ging torlos  und mit einem Erfolg der Eisbären zu Ende.

EHC Raptors Eisenstadt – EHC Tulln Hummels 9:2 (4:0,2:1,3:1).- Eisenstadt: Ladislav Bede, Anna Scharmitzer; Hermann Höld, Marco Alexander Putz, Andre Wimmer, Maximilian Koglbauer, Sebastian Kropf, Christoph Gruber, Lukas Edelmann, Edmond Vata, Ognjen Opacic, Thorsten Prior. – Tulln: Anton Skopal; Markus Schatz, Ryan Taucher,  Manuel Grundschober, Nikolas Draper, Armin Taucher, Jakob Gleich, Felix Nader, Bernhard Roiß, Wilhelm Hummel, Adrian Burry, Niklas Bernegger, Jakob Staubmann, Martin Stangelberger, Clemens Stangelberger. – Auch beim Tabellenzweiten der Landesliga, den Raptors in Eisenstadt, war für die Tullner Hummels nicht zu holen. Die Burgenländer stellten mit einem 4:0 im ersten Dritteln die Weichen für einen klaren Sieg. Erst beim einem Stand von 6:o im zweiten Drittel gelang Tulln durch Werner Hummel der erste Treffer.

Die Tullner gaben auch bei diesem Stand nicht auf und stemmten sich im dritten Drittel wacker gegen ein sich abzuzeichnendes Debakel, das mit 2:9 recht deutlich für das punktelose Tabellenschlusslicht der Landesliga ausfiel.

Tore: Thorsten Prior (3), Lukas Edelmann, Sebastian Kropf (je 2), Hermann Höld, Andre Wimmer; Wilhelm Hummel, Martin Stangelberger

Die nächste Runde:

6. Dezember (19:45): EHC Tulln Hummels – UEC The Dragons Mödling
7. Dezember (20:00): Stockerauer Eissportverein – Stormy Storks Rust
7. Dezember (20:00): Eisbären Trautmannsdorf – EHC Raptors Eisenstadt

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