Podestplatz als Krönung des Wochenendes

Nun ist es fix. Niederösterreich hat mit Corinna Kuhnle eine Olympiastarterin. - Foto: Facobook
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WILDWASSERKANU. Corinna Kuhnle hat am Sonntag das Ticket zu den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro gelöst.

Die 28-Jährige Niederösterreicherin beendete des ersten Weltcup des Jahres in Ivrea (ITA) als Dritte auf dem Podest. Schneller waren nur die Deutsche Ricarda Funk und die Australierin Jessica Fox.  Als beste Österreicherin vertritt Kuhnle damit Rot-Weiß-Rot im Wildwasser-Kanu-Slalom in Brasilien. Die Olympia-Bewerbe im Whitewater Stadium in Deodoro finden von 7. bis 11. August statt. Für Kuhnle ist es nach 2012 (Platz 8) die zweite Olympia-Teilnahme.

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Bei den drei Qualifikations-Wettkämpfen in London (WM), Liptovsky-Mikulas (EM) und Ivrea (Weltcup) war Kuhnle zweimal beste Österreicherin – damit ging das teaminterne Rennen um den Olympia-Startplatz an die Doppel-Weltmeisterin und amtierende Gesamt-Weltcup-Siegerin.

Die Entscheidung fiel bereits im Halbfinale in Ivrea. Denn die Höfleinerin schaffte als einzige OKV-Athletin den Sprung ins Finale der Top-Ten. Dort trumpfte sie dann noch einmal auf und paddelte aufs Stockerl. „Es fühlt sich sehr gut an, die Olympia-Qualifikation geschafft zu haben. Ich bin erleichtert und stolz, dass ich diese Hürde übersprungen habe“, meinte Kuhnle.

Qualifikation war perfekter Mentaltest für Rio

„Ich habe die Qualifikation immer als Herausforderung und Test für Olympia in Rio angesehen. Ich hab mir immer gesagt: ‚Wenn ich meine Ziele in Rio erreichen will, dann muss ich das auch schaffen‘. Insofern bin ich überzeugt, dass ich einiges gelernt habe, das mir dann in Brasilien zugutekommen wird“, sagte die Niederösterreicherin.

Kuhnle wird nun aller Voraussicht nach den kommenden Weltcup in La Seu D’Urgell in Spanien auslassen. In rund zwei Wochen bricht Kuhnle dann zu einem Trainingslager nach Rio auf.

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