Tulln und Amstetten in Eliteliga torhungrig

Eishockey Eliteliga - Albert Schreiber (SG Krems/Zwettl). - Foto: SGKZ
Albert Schreiber (SG Krems/Zwettl). - Foto: SGKZ
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EISHOCKEY. In der Eliteliga geht die Spielgemeinschaft Krems Eagles/Zwettl Hurricanes  gegen Hummels Tulln mit 2:16 unter.

ELITELIGA:

EHC Hummels Tulln – Krems Eagles/Zwettl Hurricanes 16:2 (6:2, 5:0, 5:0). –  EHC: Bernhard Kogelbauer; Clemens Takats, Mario Schatz, Stephan Fellinger, Mario Hadwig, Oliver Znenahlik, Petr Watzke, Georg Privoznik , Philipp Klink, Mario Hübl, Gerald Lederer, Sandro Köchl, Florian Fuchs, Martin Stangelberger. –  Krems/Zwettl: Johannes Riedler; Bernd Parycek, Patrick Backknecht, Sebastian Brandl, Marcus Galler, Patrick Kern, Vaclav Kral, Alexander Neussl, Philip Neussl, Oliver Pfeiffer, Gregor Preißl, David Schierhuber, Albert Schreiber, Nico Toff, Antonin Vesely, Ladislav Vitovec. – „So leicht wie in diesem Spiel werden wir es gegen die Tullner nicht mehr haben“:  Eagles-Kapitän Bernd Parycek erwies sich nach dem ersten Meisterschaftsspiel dieser Saison, das die Spielgemeinschaft Krems/Zwettl gegen den EHC Tulln mit 6:3 gewann, als Prophet. Dass sein Team in Tulln aber mit 2:16 unter die Räder kommen wird, dürfte auch die kühnsten Vorahnungen des Eagles-Kapitäns übertroffen haben.

Bis zur 14. Minute konnten die Cracks der Waldviertler Spielgemeinschaft das Spiel offenhalten. Da stand es 2:2. Dann trafen die Tullner quasi im Minutentakt, während die Gäste einmal die Stange und einmal die Latte trafen. Mit 2:6 ging es in die erste Pause. Danach gibt es aus Kremser/Zwettler Sicht nicht mehr viel zu erzählen: Zweites Drittel 0:5, drittes Drittel 0:5, Gesamtscore 2:16.

„Tulln hat richtig schön gespielt,“ streut Kapitän Parycek dem Gegner Blumen. „Wir haben ihnen aber auch viel zu viel Platz gelassen. Wenn man nicht richtig am Mann steht, und das haben wir trotz der guten Ergebnisse in den letzten Spielen nicht getan, dann verliert man im Eishockey. So gesehen war der Dämpfer gar nicht schlecht. Wir wissen jetzt, dass wir am körperbetonten Spiel arbeiten müssen.“

Die Standardausrede „Der Schiri war schuld“ möchte Parycek nicht gelten lassen, auch wenn es ein paar Strafen gegen Krems/Zwettl gegeben hat, die keiner von den Waldviertlern nachvollziehen konnte. „An der Niederlage waren wir aber selbst schuld. Und deppert gelaufen ist es außerdem“, so Parycek.

Wie geht man mit einem solchen Ergebnis um? Am besten ambivalent. „Natürlich giften wir uns alle bis zum geht nicht mehr,“ erzählt Parycek, meint aber auch: „Das Ergebnis ist wurscht.“ Abhaken, Spiel vergessen, weiter an den Schwächen arbeiten, so lautet die Devise bis zum nächsten Spiel. Dieses findet nächsten Freitag auswärts in Amstetten statt.

Amstettner Wölfe Tabellenführer

Stockerauer EV – ECU Amstettner Wölfe 3:8 (1:3, 0:5, 2:0).  Stockerau: Christian Url; Michael Oschepp, Alexander Pamperl, Christoph Dolecek, Helmut Gsandtner, Wolfgang Schopfhagen, Lukas Lindmaier, Sebastian Mararyk, Niklas Prerauer, Andreas Stipsits, Christoph Mayer, Oleg Gittsovich, Florian Kautz. – ECU: Peter Dorfmayer; Matti Savolainen, Harald Wagner, Stefan Gatterbauer, Markku Savolainen, Matthias Schwab, Paul Holzer, Felix Wagner, Sebastian Fehringer, Mario Schramböck, Felix Funke, Thomas Gahleitner, Jakob Weilguny, Philip Fehringer, Andreas Friedl, Christoph Haselsteiner. – Auch im zweiten Aufeinandertreffen der beiden Klubs in der Eliteliga setzten sich die Amstettner klar durch. Gab es im Heimspiel einen klaren 8:1-Erfolg der Wölfe siegten sie in Stockerau – ebenfalls ungefährdet. 8:3.

In den beiden ersten Dritteln gaben die Mostviertler klar den Ton an. Speziell im zweiten Drittel zeigten die Wölfe Biss und fuhren ihren Gegner mit einem 5:0 über die Ohren.  Erst im letzten Drittel – als die Gäste einen klaren Sieg entgegenstrebten – zeigte das punktelose Tabellenschlusslicht mehr Mut und ging sogar mit einem 2:0 vom Eis.

Torfolge: 0:1 (4:38) Christoph Haselsteiner, 0:2 (12:33) Matthias Schwab, 1:2 (17:07), Andreas  Stipsits, 1:3 (18:57) Christoph Haselsteiner, 1:4 (22:52) Christoph Haselsteiner, 1:5 (24:25) Harald Wagner, 1:6 (25:46), Matthias Schwab 1:7 (32:14) Harald Wagner, 1:8 (36:23) Matthuas Schwab, 2:8 (50:29), Michael Oschep, 3:8 (59:59) Jiri Pitour.

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