Verletzung und Fieber bremsten Kuhnle

Kämpfernatur von Corinna Kuhnle blieb unbelohnt. - Foto: ÖOC
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WILDWASSERKANU. Corinna Kuhnle zeigte beim Weltcup ihr Kämpferherz. Trotz Verletzung und Fieber startete die Niederösterreicherin in Liptovsky Mikulas im Weltcup. Im Halbfinale kam das Out.


Nach Rang zwei beim Weltcup in Krakau war die zweifache Weltmeisterin voller Zuversicht in die Slowakei weitergereist. Es folgte jedoch eine von zahlreichen Rückschlägen geprägte Woche. Zunächst zog sich die 27-Jahrige am Montag im Training eine schmerzhafte Blessur im Nacken und im Rücken zu. Kuhnle war dadurch gezwungen, in den drauffolgenden Tagen etwas kürzerzu   treten. Die Qualifikation am Freitag meisterte Kuhnle mit Rang neun dennoch souverän.

Es folgte allerdings ein weiterer Dämpfer. Denn am Samstag musste die Höfleinerin   mit Fieber das Bett hüten. Kuhnle entschied sich dennoch, das Halbfinale am Sonntag in Angriff zu nehmen. Eine Zwei-Sekunden-Zeitstrafe verhinderte dort aber das Weiterkommen ins Finale.

„Trotz der Handicaps hätte es fast mit dem Einzug ins Finale geklappt, das ist schon sehr positiv. Ich wollte den Wettkampf unbedingt bestreiten, jetzt steht aber erst einmal Ruhe auf dem Programm“, meinte Kuhnle. Das Resultat in der Slowakei war eher Nebensache. Viel mehr beschäftigt die amtierende Gesamt-Weltcup-Siegerin die Frage, warum sie bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen von Fieber gebremst wurde. Auch die EM in Leipzig hatte Kuhnle stark geschwächt in Angriff nehmen müssen

Jetzt zum Trainingslager nach London

Wenn die Gesundheit mitspielt, dann wird Kuhnle am Donnerstag zu einem fünftägigen Trainingslager in London aufbrechen. Dort geht   ja Mitte September die Weltmeisterschaft inklusive Olympia-Qualifikation über die Bühne.

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